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Dieses Thema hat 6 Antworten
und wurde 232 mal aufgerufen
 Sonstiges
Volka Offline




Beiträge: 3.588

01.05.2010 20:06
die Harburg antworten

Meine Mutter fragte mich heute, ob es die Gaststätte bei der Harburg oberhalb Wernigerodes noch gibt. Sie war da mal noch vor der Wende und wollte da dieses Jahr im September mal wieder vorbeischauen. Um ehrlich zu sein, ich war da noch nie, habe auch keine Ahnung, bin mir aber sicher, einer von Euch kann mir bestimmt etwas dazu schreiben.

Volker, in Harburg geboren - Hamburg-Harburg

Reiner Offline




Beiträge: 2.646

01.05.2010 21:01
#2 RE: die Harburg antworten

Hier mal ein Auszug der Web Seite der Stadt:

Zitat
Zwölfmorgental mit Sprungschanzesprungschanze_k.jpg

Ausgangspunkt Marktplatz
- Marktstraße
- links in J.-S.-Bach Straße
- Schöne Ecke rechts in die Promenade abbiegen
- in die Degenerstr. rechts abbiegen,
- Am Großen Bleek
- links in das Zwölfmorgental (Villenviertel Wernigerodes)
- bis zur Sprungschanze (ca. 1,4 km)
- Ziele im Zwölfmorgental: Abfahrtshang mit Lift (ca. 2,3 km)
Harburg (ehemaliges Gasthaus) (ca. 2,7 km)
Kaiserturm (ca. 3,5 km)



Wie ich gehört habe soll sie wieder als Ausflugsgaststätte reaktiviert werden.
Früher war noch bis ca. 1952 ein Bismarkdenkmal vorhanden, das von den Kommunisten dann geschliffen wurde.
Die Harburg selber war eine Burganlage auf einen Berg bei Wernigerode die es so nicht mehr gibt.
Aussichtspunkt östlich gegenüber des Armeleuteberges.

Beste Grüße Reiner

Jürgen Offline




Beiträge: 826

02.05.2010 17:39
#3 RE: die Harburg antworten

Sind feste beim Ausbauen. Kann mit der Eröffnung nicht mehr lange dauern. Am besten hin und wieder das Online-Telefonbuch zum suchen nutzen und fragen.

Tschüß Jürgen

Volka Offline




Beiträge: 3.588

02.05.2010 20:47
#4 RE: die Harburg antworten

Hallo Ihr zwei,

habt Dank für eure Auskünfte!

Grüße

Volker

Reiner Offline




Beiträge: 2.646

17.05.2010 21:16
#5 RE: die Harburg antworten

Hier mal ein paar Stimmungsvolle Bilder vom Kaiserturm zur Harburg und weiter über den Harz.
Beim 4.Bild lugt die Schlossturmspitze aus dem Nebel.

Beste Grüße Reiner

Angefügte Bilder:
18. 95-96 Einzelbilder0023.jpg   18. 95-96 Einzelbilder0024.jpg   18. 95-96 Einzelbilder0025.jpg   18. 95-96 Einzelbilder0026.jpg  
Volka Offline




Beiträge: 3.588

01.06.2010 19:47
#6 RE: die Harburg antworten

Hallo Reiner,

ich wollte Dir schon länger für das Zeigen der Bilder hier danken. Aber erst wollte ich sie meiner Mutter zeigen, was bisher noch nicht geklappt hat. Hoffe das dauert nicht mehr allzu lange.

Grüße

Volker

kuno Offline



Beiträge: 1.250

01.06.2010 19:59
#7 RE: die Harburg antworten

Die Ha(ar)burg bei Wernigerode war ursprünglich eine alte Höhenburg des 12. Jahrhunderts. Bis auf ein paar Wall- und Mauerreste ist davon heute aber nichts mehr zu sehen. Eine schöne Sage über die Entstehung gibt es, die ich euch gern erzählen möchte:

Ein Graf von Wernigerode wohnte auf der Harburg. Er wünschte sein Schloß einst auf die Stelle, wo es jetzt steht. Seine Frau sagte, er möchte ins unterirdische Gewölbe gehen und mit den Geistern reden. Das tat er auch und zuerst kam der erste der Geister und sagte, wie er sie so beunruhigen könne. Er sagte nun, daß er sein Schloß auf jenen Platz wünsche. Als er schlief, sprach eine Stimme: "Husch, husch, Rochefort!" Am anderen Morgen stand das Schloß auf dem Platze gegenüber, von wo es noch jetzt in die Lande schaut. Der Vorberg, den man beim Besteigen der Harburg bei Wernigerode von Küsters Kamp aus überschreitet und welcher, ein Plateau bildend, "Rutsche fort" heißt, soll diesen Namen daher haben, daß der Teufel, entrüstet über die Aufrichtung eines Kreuzes auf dem Kreuzberge, welcher nördlich von der Harburg liegt, in der Absicht, dieses Kreuz und die Kapelle zu St. (Th)Eobald zu zerstören, die Burg, welche dem Berge den Namen der Harburg gegeben, von diesem fort geschoben und über das Plateau "Rutsche fort" auf den gegenüber liegenden Schloßberg gebracht habe; doch erreichte er seinen Zweck nicht. Kreuz und Kapelle blieben verschont, die Versetzung der Harburg auf den Schloßberg aber veranlaßte, daß von dem Grünstein-Dyk, welcher im Tiergarten hinter dem Eingange in diesen vom Schloß- und eobaldskirchhof sich erhebt, eine bedeutende Partie da herausgerissen wurde, wo jetzt in demselben ein Steinbruch liegt.

Jörg

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