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Dieses Thema hat 27 Antworten
und wurde 3.239 mal aufgerufen
 Steinbruch Königskopf
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pollux Offline


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Beiträge: 329

31.08.2010 11:48
#16 RE: Der alter Knacker vom Königskopf Antworten

Jürgen, Danke für die Adressen. Da kommte ein Modellbauer ins schwärmen.
Ich freue mich schon Deine Modelle in Hamm anzusehen.
Gruß Dieter

Herzliche Grüße, Dieter

jaffa Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 564

31.08.2010 12:10
#17 RE: Der alter Knacker vom Königskopf Antworten

Zitat von pollux
Jürgen, Danke für die Adressen.



Gerne geschehen! Bewährte Shops und Quellen, von denen ich meine Materialien beziehe, habe ich in einer Datenbank zusammengetragen. Ich hatte an anderer Stelle schon einmal darauf hingewiesen, aber so etwas findet man in den unendlichen Tiefen eines Forums natürlich schlecht wieder: http://www.moba-trickkiste.de/wer-liefer...hersteller.html

Wer hat Schrauben ab M 0,6? Wo gibt es Gewindebohrer ab M 0,3? Wo gibt es preiswerte Kugellager? Wo gibt es Mikrosägen? Wer hat bzw. fertigt Zahnräder? ... usw.

Durch die Kategorien und die Volltextsuche kann man recht schnell die zurzeit 83 enthaltenen Quellen durchforsten. Für Ergänzungen und Korrekturen bin ich jederzeit dankbar!

Gruß --- Jürgen

jaffa Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 564

01.09.2010 22:43
#18 RE: Der alter Knacker vom Königskopf Antworten

Mit dem Schüttmechanismus kann es ja erst am Wochenende weitergehen.

Deshalb weitere Detailarbeiten am Knacker: Die Dachplatte ist auf die Sparren aufgeklebt; anschließend mit mattem Klarlack besprüht, um den Plastikglanz zu brechen, dann mit Pulverfarbe moosgrün, grau und Schmutz hell bearbeitet:



Die leichte Untersicht auf der Anlage eröffnet dann beispielsweise solche Einblicke:



Auf der Holzverschalung sind eventuelle Positionen für Fensterausschnitte mit einer Bleistiftschraffur angedeutet.

Das Gipsmauerwerk im unteren Bereich war an mehreren Stellen weggebrochen ... so z.B. an der Kante links des Türausschnitts. Nun ist das Mauerwerk wieder komplett ... und bei der Gelegenheit habe ich auch gleich die Brettertür ergänzt:



Tür aus 0,8-mm-Birkensperrholz, Bretterstruktur mit Reißnadel eingeritzt, Türbeschläge aus 0,2-mm-Neusilberblech, Schraubenköpfe mit Reißnadel von der Rückseite eingedrückt, Scharnierattrappen aus 0,8-mm-Messingdraht angelötet, Türklinke dto. aus 0,8-mm-Messingdraht, alle Metallteile brüniert; Holz mit Beize "Eiche" behandelt und zusätzlich mit einem weichen Bleistift etwas angeschmuddelt.

Gruß --- Jürgen

jaffa Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 564

02.09.2010 11:17
#19 RE: Der alter Knacker vom Königskopf Antworten

Bevor ich dem Knacker Gewalt antue und Löcher für die Fenster hineinsäge, wäre Konsens nötig, ob das so sinnvoll sein könnte:



Das Knackergebäude hat fünf Geschossebenen. Auf der obersten werden die Loren in den Prallbrecher entleert, neben dem Prallbrecher befindet sich auf Ebene 3 ein Backenbrecher, die beiden untersten Ebenen sind der Schotterbunker. Von der linken Seite gibt es eine Eingangstür, dahinter befindet sich eine Stiege, die in die oberen Ebenen führt; ein kleines Fenster auf der linken Seite (hier nicht zu sehen) belichtet diesen Stiegenbereich. Die Fenster auf der Vorderseite belichten die Ebene, auf der die Loren entleert werden und den Arbeitsbereich des Backenbrechers.
Die Fensterausschnitte sind ca. 80 x 80 cm groß, darin befinden sich Fenster mit Metallrahmen ca. 65 x 65 groß.

So machen? ... andere Vorschläge?

Gruß --- Jürgen

jaffa Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 564

05.09.2010 22:48
#20 Neues vom alten Knacker Antworten

Zur Wirkung des Knackers im Steinbruchambiente siehe Steinbruch-Thread. Hier nun Neuigkeiten von der Schüttrutschen-Front.

Schaut man sich das Bild an, könnte man sagen, "sieht doch schon ganz gut aus":



Bei der linken Rutsche ist probehalber auch bereits der Hebel montiert, mit dem die Klappe betätigt wird. Die Probleme schlummern unter der Oberfläche. Ich zitiere mal kleinlaut, was ich da vor nicht allzu langer Zeit selbst geschrieben habe:

Zitat von jaffa
Der Schotterbehälter mit den Rutschen ist präpariert. In einer Testinstallation hab ichs dann mal ordentlich rutschen lassen ... und war überrascht.

Die Geschichte der Modell-Schotterverladung muss neu geschrieben werden! Was haben die Kollegen falsch gemacht, die einen Vibrationsmotor einbauen mussten, damit der Schotter ordentlich rutscht? ... rauhe Holzrutschen? ... extrem flacher Neigungswinkel der Rutschen? ... fehlender Trichter im Schotterbunker? ... oder anderer Maßstab? [Kummer, das gefällt mir nicht, Kann doch nicht wahr sein!]

Es ist mir rätselhaft: ich konnte die Neigung locker auf 30 Grad reduzieren und es rauscht der Schotter durch, ohne dass ein Bröckchen hängenbleibt. Abgesehen davon, dass auf Vibration verzichtet werden kann, ...



Um das Ergebnis kurz zusammenzufassen: ohne Vibration läuft auch hier nix! ... oder anders herum: es würde nur dann ohne Vibration gehen, wenn man die Rutschen in nicht gerade vorbildgerechtem blitzblanken Messing lassen würde. Denn das ist der Unterschied zwischen der Testinstallation und dem jetzigen Zustand: die Rutschen wurden lackiert, um den Eindruck von Eisenblech zu simulieren. Auf der Schüttfläche könnte das Metall auch silbrig glänzend sein oder bei insgesamt die Rutsche bei seltenerem Gebracuh heftige Rostspuren tragen ... aber eben nicht Messing. Der aufgesprühte Lack sabotiert aber komplett den Rutscheffekt.

Nach längerem Herumprobieren brachte aber dann je ein Vibrationsmotor, mittig unter die Rutsche geklebt, den gewünschten Effekt. Sobald die Rutsche zu starr mit der Mauer oder dem Schotterbunker verbunden ist, lässt die Wirkung der Vibrationsmotoren stark nach, ebenso, wenn die Neigung flacher als 30 Grad wird.
Mit einer schwingenden Aufhängung muss noch etwas experimentiert werden, ebenso mit der optimalen Stromversorgung: mit 1,5 Volt waren die Motoren zwar schön leise, aber vibrierten nicht genug, bei 3,0 Volt war die Funktion optimal, aber die Motoren waren recht laut. Zwischenstufen konnten wir nicht testen; das erfolgt im Oktober mit einem regelbaren Netzteil.

Für den Moment kann man festhalten: nach Ausschluss aller Störfaktoren haben wir eine funktionsfähige Lösung gefunden. Durch das viele Herumprobieren konnte die komplette Bedienmimik an diesem Bau-Wochenende nicht mehr realisiert werden; ein Teil der Arbeiten lässt sich Offline vorbereiten. Die Montage erfolgt dann (hoffentlich) im Oktober.

Gruß --- Jürgen

OOK Offline


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Beiträge: 5.124

07.09.2010 17:10
#21 RE: Neues vom alten Knacker Antworten

Jürgen stellt hier immer so tolle Bilder von seinen Bautätigkeiten am Steinbruch Königskopf ein, aber nie ist er selber zu sehen. Daher hier einmal zwei bilder von seiner Arbeit am September-Bauwochendende bei der BAE:


Jürgen kniet auf der Anlage, um an die oberste Abbausohle des Steinbruchs heranzukommen und dort das Feldbahngleis incl. Drehscheibe zu installieren, das er zuhause in Hannover vorbereitet hat. Rechts liegt sein von iohm selbst entworfener Bauplan.
Die Schüttrinnen mit dem Schließmechanismus für die Schotterverladung sind schon probeweise eingebaut.


Hier noch eine Detailaufnahme vom Einbau des Feldbahngleises.

OOK.
Die vierte Harzer Meterspurbahn (BAE) gibts als Maxi-Buch, aber nicht mehr lange: https://shop.vgbahn.info/vgbahn/shop/die...bahn-_3723.html
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jaffa Offline


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Beiträge: 564

15.09.2010 22:29
#22 RE: Neues vom alten Knacker Antworten

Für die Fertigstellung der Verladefunktion sind einige vorbereitende Arbeiten notwendig. So braucht der Lademeister am Schotterbunker Hebel, um die Klappen zu öffnen und die klappbaren Schütten bei Nichtgebrauch hochzuklappen. Das Bedienpult dafür sieht so aus:



Zwei Bowdenzüge für das Hochklappen der Rutschen werden gemeinsam auf die mittlere Schubstange geführt, außen werden die beiden Bowdenzüge für die Verschlussklappen befestigt. Rechts ist probehalber schon einmal ein Bowdenzug angeschlossen, um die Funktion zu prüfen. Die beiden grünen Taster betätigen später die Vibrationsmotoren. So lange die Installation nicht unter realen Bedingungen ausgiebig getestet ist, gehe ich davon aus, dass eine direkte Kopplung von Schubstange und elektrischem Schalter nicht sinnvoll ist: die getrennte Betätigung lässt beispielsweise zu, die Vibration zu unterbrechen, um die Klappen sauber schließen zu können ... oder die Schütten leer zu rütteln, nachdem die Klappen geschlossen sind. Da sind erst einmal Tests vonnöten.

Nun muss das Gegenstück für das andere Ende präpariert werden, an dem die Bowdenzüge mit den Schubstangen der vier Kipphebel verbunden werden.

Gruß --- Jürgen

jaffa Offline


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Beiträge: 564

25.10.2010 12:51
#23 RE: Neues vom alten Knacker Antworten

Was hat sich in der Zwischenzeit verändert beim alten Knacker vom Königskopf? ... einige Stichworte, leider ohne Bilder:

  • die gesamte Hebelmimik – sowohl für das Hochklappen der Schüttrutschen wie auch für das Öffnen/Schließen der Klappen – ist jetzt montiert

  • die Rutschflächen der Schütten sind vom Lack befreit, blank geschliffen und nun doch erfolgreich brüniert, so dass sich die Rutscheigenschaften verbessern dürften.

  • an die kompletten Rutschen sind hinten Ösen gelötet, an denen die Rutschen mit Strumpfgummi nach hinten gespannt in Position gezogen/gehalten werden, ohne starr befestigt zu sein. (Eine starre Befestigung würde die Wirkung der Vibrationsmotoren beeinträchtigen.)

  • die Fensterhöhlen an der Vorderfront haben jetzt Fensterrahmen und Einsätze bekommen (Diagläser mit aufgeklebten Streben; die "echten" Gläser haben einen schöneren Oberflächenglanz als Kunststoff).


  • Wofür die Zeit noch nicht gereicht hat: Die Bowdenzüge zur Betätigung der Mechanik konnten ebenso wenig angeschlossen werden wie die Elektrik für die Vibrationsmotoren. Alle Teile dafür liegen bereit für die nächste Bausitzung.

    Gruß --- Jürgen

    OOK Offline


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    Beiträge: 5.124

    29.10.2010 18:52
    #24 RE: Neues vom alten Knacker Antworten

    Da Jürgen am Oktober-Bautag nach seiner Arbeit am Steinbruch nicht mehr zum Photographieren kam, reiche ich nun eine Aufnahme von heute nach:

    Ich denke, dass hier schon mal ganz gut zur Geltung kommt, mit welcher Akribie Jürgen hier die Details der Steinbruchanlage herstellt und anordnet.
    Hut ab

    Kennern der Szene wird auffallen, dass das Wäldchen links neu ist. Obelix ist hier lang gekommen und hat von Majestix behandelte Tannenzapfen auf den Boden geworfen und im Nu standen da große Fichten. Wenn's doch immer so leicht und so schnell ginge ...

    OOK.
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    OOK Offline


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    Beiträge: 5.124

    29.10.2010 22:06
    #25 RE: Neues vom alten Knacker Antworten

    Jetzt noch kurz der Gegenschuss:

    Soll aber mehr eine provisorische Aufnahme sein. Ich musste den Himmel links oben ergänzen und das ist nicht soo gut geworden.

    OOK.
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    schmalspurloethi Offline



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    31.10.2010 18:04
    #26 RE: Neues vom alten Knacker Antworten

    Zitat von OOK
    Jetzt noch kurz der Gegenschuss:...
    Soll aber mehr eine provisorische Aufnahme sein. Ich musste den Himmel links oben ergänzen und das ist nicht soo gut geworden.

    Hallo Otto,

    so mißlungen sieht der Himmel garnicht aus. Da ziehen ein paar typische Harz-Regenwolken auf, finde ich.

    Gruß Henning

    jaffa Offline


    BAE-Club-Mitglied



    Beiträge: 564

    14.11.2010 18:14
    #27 RE: Neues vom alten Knacker Antworten

    Am gestrigen Bautag sind die Bedienelemente der Schotterverladung fertig geworden; auf dem Foto ist davon nicht allzu viel zu sehen, denn das meiste spielt sich Untertage ab:



    Die Hebel und Stangen für die Bedienung des Klappmechanismus und der Verschlussklappen für die Schotteröffnungen sind über Bowdenzüge nun mit dem Bedienpult verbunden, die Vibrationsmotoren sind angeschlossen. Die letzten, noch blanken Messingteile der Bedienmimik sind brüniert. Im Prinzip funktioniert alles ... aber:

    Das Rutschen des Schotters und damit die Verladezeiten sind immer noch unbefriedigend. Obwohl die Schotterrutschen nicht mehr starr mit den Wänden und dem Brecher verbunden sind, sondern nur noch über Gummizüge nach hinten leicht gespannt werden, reicht offensichtlich der seitliche Kontakt zur Gipswand, um das Vibrieren zu sabotieren.
    Die weitere Fehlerbeseitigung verfolgt zwei parallele Stränge:

    1. die Rutschen bekommen einen umlaufenden Puffer, ein Polster aus einem Moosgummistreifen o.Ä., so dass an keiner Seite mehr ein direkter Kontakt zur Maueröffnung besteht.

    2. wir halten Ausschau nach einer Materialalternative für den "echten" Schotter. Er tut zurzeit das, was man von ordentlichem Schotter erwartet: er verkeilt sich. Weniger kantiges Material gleicher Körnung könnte, wenn der optische Kompromiss nicht zu groß ist, die Rutschprobleme ebenfalls verhindern helfen.

    Gruß --- Jürgen

    jaffa Offline


    BAE-Club-Mitglied



    Beiträge: 564

    16.01.2011 19:31
    #28 Der alte Knacker: Guter Rutsch im Neuen Jahr! Antworten

    Irgendwie war wohl eine kreative Pause notwendig. Vom Krisenszenario des November-Bautages, was alles anzustellen wäre, damit der Schotter endlich rutscht blieb beim Bau-Wochenende 15./16.1. nicht viel übrig.
    Zwar hatte ich damit angefangen, der linken Schotterrutsche eine Gummimanschette zu spendieren ... aber die Lösung lag letzlich woanders. Zum großen Durchbruch führten zwei kleine unscheinbare Holzleisten 5x5 mm (für das Foto ist der Bunkereinsatz, der sich sonst im Knackergebäude versteckt, oberhalb des Knacker-Fundamentes platziert):



    Im montierten Zustand sah man nicht, dass die Trichteröffnungen des Schotterbunkers auf den oberen Enden der Schüttrutschen auflagen und so die Vibration beeinträchtigten; da ich aber diese Vermutung hatte, machte ich einen Test, bei dem ich den Bunker mit besagten 5x5-mm-Leisten unterfütterte und höher legte ... und siehe da: der Schotter rutscht munter runter, dass es eine Freude ist zuzuschauen, wie sich die Waggons im Nu füllen.

    Ansonsten: ein schönes Bau-Wochenende, bei dem es bisweilen in den Werkstätten und Gängen etwas eng wurde, weil -- gefühlt -- ein gutes Dutzend BAEler herumwuselten.

    Gruß --- Jürgen

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