Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 

Harzbahn Forum
http://115518.homepagemodules.de/

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 0 Antworten
und wurde 196 mal aufgerufen
 Steinbruch Königskopf
OOK Offline


BAE-Club-Mitglied

Beiträge: 2.347


29.05.2011 09:46
Steinbruch Königskopf - wie es dazu kam antworten

In der ursprünglichen Anlagenplanung für die BAE III waren zwei Steinbrüche vorgesehen: Dreihörste an der Hauptstrecke zwischen Oderteich und Sonnenberg sowie Jordanshöhe zwischen Rehbergergrabenhaus und St. Andreasberg. Beim Königskrug war lediglich eine dreigleisige Station mit zusätzliche Stummelgleis für einen Güterschuppen vorgesehen.


Hinter dem Gleisen war ein entsprechendes Areal für die Aufstellung von EG und Gs freigehalten, das allerdings mit hohen, steilen Kanten vom Gebirge abgestochen werden musste.


Hier links mal eine Probeaufstellung des Güterschuppens uns eines Platzhalters für das angedachte EG des Bahnhofes. Nicht schlecht. Aber: es fehlte die Zufahrtsmöglichkeit. Das Bahnhofsareal war von nirgendwo zugänglich, also musste eine Straße her. Also. Stichsäge angesetzt und Gebirge wieder weggeschnitten.


Mit Kartonstreifen wurde eine Straßentrasse entworfen, die mit 23% Steigung vom Bahnhofsplatz hinauf auf den Kamm des Bergmassives führte. Nachdem das so einigermaßen stimmig schien, machte OOK sich daran, das Gebirge wieder mit Fliegengitter und Moltofill zu schließen.

Und als das dann so einigermaßen fertig war, stellte er fest, dass es nicht stimmig war. Die Steile Straße war ein Krampf und überzeugte nicht.

Ein weiteres Problem wurde erkannt, das von hier oben nicht zu sichtbar war: Genau unter Königskrug sollte auf der unteren Ebene die Station Rehbergergrabenhaus der Andreasberger Strecke entstehen. Und die Grundplatte des Bahnhofsareals von Königskrug befand sich weniger als 20 cm über dem Niveau von Rehbergergrabenhaus. Viel zu wenig, um einen Bahnhof zu gestalten, in dem auch rangiert werden soll.

Und dann kam eines Tages (oder war es eines Nachts?) die Idee, alles ein zweites Mal wegzureißen und statt des Bahnhofsgeländes mit EG und Güterschuppen einen Steinbruch anzulegen. Dessen unterste Sohle könnte fast zwanzig Zentimeter höher liegen als das Bahnhofsareal und damit wesentlich mehr lichte Höhe über Rehbergergrabenhaus bewirken. Gedacht - getan. Und wieder gab es eine Stichsägeorgie.

Jetzt überspringen wir ein paar Stadien. Im Folgenden sieht man bereits die Anfänge der Steinbruchformen:


Die neue höher gelegte Ebene 1 des Steinbruchs ist bereits erkennbar, wenn auch nur aus Hartfaserplatte. Auf dem rechten Bild ist der erste Teil der hohen Stützmauer schon in Moltofill abgegossen und ausgeschalt und harrt der Einritzung der Mauersteinfugen.


Durch das noch offene Gebirge hindurch kann OOK die Bruchkanten der oberen Abbausohlen des Steinbruchs modellieren. Im rechten Bild sieht man die Rohform des neuen Steinbruchs, der jetzt auf seine Ausgestaltung wartet. Der Rest ist aus Jürgens Strängen bekannt.

OOK.


0m ist kein Ponyhof(Originalzitat Stefan Brück)

 Sprung  

Moeweneck

BAE-by-OOK

Xobor Forum Software ©Homepagemodules.de | Forum erstellen