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Dieses Thema hat 9 Antworten
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 HSB aktuell
OOK Offline


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Beiträge: 5.007

08.07.2014 07:39
HSB-Schilderwald antworten

Wir wir wissen, liebt die HSB die -Signale sehr und hat z.B. in Drei-Annen-Hohne gleich ein mittleres Sortiment davon aufgestellt. Sieht auch wirklich schön aus. Ich habe mir auch mal erklären lassen, was die im Zusammenhang mit den Rückfallweichen bewirken sollen. Klang überzeugend, aber ich hab's schon wieder vergessen.

Ich wollte aber gerade auf ein anderes Kennzeichen hinaus, das bei der HSB ebenfalls häufiger vorkommt als anderswo: die gute alte Trapezrafel. Vor längerer Zeit ist mir mal aufgefallen, dass auf der Brockenstrecke zwischen Schierke und Goetheweg mehrere Trapeztafeln stehen, ohne dass da eine Kreuzungsmöglichkeit bestünde (wofür Trapeztafeln ja eigentlich gemacht sind). Also hat die HSB die Trapeztafel neu erfunden und meine Theorie ist, dass sie sie anstelle von Blockstellen zur Regelung der Zugfolge einsetzt, um also ggf. auf der genannten Strecke mehrere Züge hintereinander fahren lassen zu können. Hat jemand eine Ahnung, wie das funktioniert oder kennt evtl. sogar die dazugehörige Vorschrift?

OOK.
Die vierte Harzer Meterspurbahn (BAE) gibts jetzt als Maxi-Buch, auch für Harzfreunde ohne Modellinteresse hochinteressant: https://shop.vgbahn.info/vgbahn/shop/die...bahn-_3723.html
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Pfalzbahn Offline


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Beiträge: 264

08.07.2014 08:57
#2 RE: HSB-Schilderwald antworten
Olaf.P Offline




Beiträge: 381

08.07.2014 09:20
#3 RE: HSB-Schilderwald antworten

Zitat von OOK im Beitrag #1
Wir wir wissen, liebt die HSB die -Signale sehr ...


Bei der HSB gibt es vermutlich viele oder zumindest einen großen Werner Fans. ;)

Liebe Grüße Olaf
www.dervogelfreund.de
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OOK Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 5.007

08.07.2014 11:50
#4 RE: HSB-Schilderwald antworten

Das sind nette Links, Hubert, aber da steht nix drin, was ich nicht schön wüsste, vor allen Dingen keine Antwort auf meine Frage. Ich halte das schon f+r eine HSB-Spezialität, deswegen könnten da wohl nur HSB-Vorschriften zur Erhellung beitragen.

OOK.
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Harzwanderer Offline



Beiträge: 1.000

08.07.2014 12:39
#5 RE: HSB-Schilderwald antworten

Hallo Otto,

der Fachmann bin ich natürlich nicht (das wäre hier im Forum zu allererst sicherlich Jürgen - mal sehen, ob er was schreiben mag...), aber zwei Bemerkungen hätte ich auch zu Deinem Trapeztafel-Thema:

erstens schreibst Du, dass es auf der Brockenstrecke verschiedentlich Trapeztafeln gäbe.
Das verwirrt mich etwas, ich habe keine in Erinnerung. Kannst Du meinem Gedächtnis etwas auf die Sprünge helfen, durch genauere Standort-Angabe?
Ich war eigentlich der Meinung, dass mit der Umrüstung der gesamten Brockenstrecke auf das elektronische Stellwerk alle Zuglaufstellen("Zuglaufmeldestellen"? "Blockstellen"?) mit Signalen gesichert wurden (zwischen Schierke und Goetheweg z.B. am BÜ Brockenstrasse und Eckerloch), und es diese "Trapeztafel-Stellen" also an der Brockenstrecke nicht (nicht mehr?!!) gibt. Ich glaube(!) mich aber zu erinnern, dass es *vor* dem elektronischen Stellwerk solche Trapeztafeln "auf freier Strecke" öfter gab, z.B. Knaupsholz oder Eckerloch. Aber ob meine Erinnerung da stimmt?

Auf jeden Fall denke ich, dass es diese Trapeztafel-"Blockstellen" noch gibt auf den *nicht* mit elektronischem Stellwerk verbundenen Streckenteilen der HSB, z.B. zwischen Benneckenstein und Sophienhof an der ehemaligen Ladestelle Kälberbruch. Zumindest standen dort die Trapeztafeln noch, als ich das letzte mal dort war...

Und die Funktion dieser Trapeztafeln entspricht m.E. tatsächlich dem dritten Link von Hubert ("Pfalzbahn"). Es geht darum, auf den Strecken mit Zugleitbetrieb eine (mögliche zusätzliche) Zuglaufstelle zu schaffen bzw. diese zu markieren, wenn "sonst nix da ist", also kein Bahnhof oder Hp. Insbesondere eben auf langen Strecken ohne Bahnhof, wie z.B. dem Abschnitt Sophienhof-Benneckenstein am Kälberbruch.
Da die Strecke sehr lang ist, ist ja ein Zug dort ordentlich lange unterwegs. Für den normalen Fahrplan reicht das, d.h. der Zug bekommt in Sophienhof die Fahrerlaubnis bis Benneckenstein, und "Kälberbruch" spielt keine Rolle. Erst wenn der Zug in Benneckenstein angekommen ist, gilt der Abschnitt von Sophienhof als frei.
Wenn nun aber eine zusätzliche Fahrt oder Überführung nach dem planmäßigen Zug hinterherfolgt, kann die "Blockteilung" durch die Trapeztafeln in "Kälberbruch" verdichtet werden. Der erste Zug kann dann nach passieren der Trapeztafel in "Kälberbruch" eine Verlassensmeldung abgeben, so dass der Abschnitt Sophienhof-Kälberbruch dann schon wieder als frei gilt und die nachfolgende Fahrt eine Fahrerlaubnis bekommen kann, aber eben zunächst nur bis "Kälberbruch", d.h. genau bis vor diese Trapeztafel. Dort muss die nachfolgende Fahrt dann warten, bis der vorliegende Zug Benneckenstein erreicht hat. Trotzdem können durch diese zusätzliche Trapeztafel aber zwei Züge hintereinander im Abschnitt Sophienhof-Benneckenstein unterwegs sein - falls es mal nötig ist.

Soweit das, wie ich es mir denke. Die Fachbegriffe stimmen vielleicht nicht genau - wenn jemand mehr Ahnung hat, kann er es ja nochmal besser erklären.
LG Bernd

Reiner Offline




Beiträge: 2.905

09.12.2017 21:57
#6 RE: HSB-Schilderwald antworten

Sorry Otto, den Beitrag hatte ich noch gar nicht gesehen.
Brauchst du noch die Erklärung oder hat es sich erledigt?

Beste Grüße Reiner

OOK Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 5.007

09.12.2017 22:02
#7 RE: HSB-Schilderwald antworten

Mich würde immer noch die originale HSB-Vorschrift bezüglich der Trapeztafeln zur Zugfolgeregelung interessieren.

OOK.
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Reiner Offline




Beiträge: 2.905

09.12.2017 22:48
#8 RE: HSB-Schilderwald antworten

Diese Vorschrift habe ich leider nicht.
Ist alles so in der Sammlung Betrieblicher Vorschriften (SbV HSB) der HSB geregelt.
Aber Bernd hat es soweit ganz ordentlich wiedergegeben. Der und kein Fachmann, muß mich gerade schlapp lachen.
Wobei diesen Mischmasch aus DV und DS (Ostu.West)Vorschriften Heute Regelwerke versteht keine Sau so richtig.
Hier steht die Ne 1 (Trapez)Tafel anstatt eines Hauptsignals einer Zugfolgestelle (Blockstelle). Zu DDR Zeiten standen dafür H Tafeln.
Bei Bahnhöfen steht sie anstatt der Einfahrsignale und anstatt der Ausfahrsignale die H Tafel.
Das steht dafür das du zum Rangieren darüber hinaus einen Rangierauftrag, bei der HSB ist das der Zugleiter, bekommen mußt. (Funk)

Beste Grüße Reiner

OOK Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 5.007

10.12.2017 08:27
#9 RE: HSB-Schilderwald antworten

Zitat von Reiner im Beitrag #8

Bei Bahnhöfen steht sie anstatt der Einfahrsignale und anstatt der Ausfahrsignale die H Tafel.
Das würde bedeuten, dass vor der H-Tafel grundsätzlich zu halten ist. Ich kenne es nur so, dass ein Zug, der planmäßig (auch bei stehender Ausfahrt) hält, vor der H-Tafel hält, die abr eher dazu da ist, die gewünschte Position des Zuges am Bahnsteig zu erwirken.

Ansonsten: Danke für die Aufklärung.

OOK.
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Reiner Offline




Beiträge: 2.905

10.12.2017 11:19
#10 RE: HSB-Schilderwald antworten

Der Halt vor der Trapeztafel ist im (Buch)fahrplan Spalte 10 genannt, und wird nur benötigt wenn er dort eingetragen ist. Ansonsten kann er ausgelassen werden wenn er nicht noch als Verkehrshalt dient. Zusätzliche Halte davor müssen mit schriftlichen Befehl angewiesen werden.
Ebenso ist es mit der H Tafel. Die Zugleiter können die Züge über Funk anweisen den planmäßigen Halt dort auszulassen, außer Verkehrshalt. Dann fahren sie dort eben durch.
Es gibt 3 Sorten von Halten. Verkehrshalt, dient den Ein und Ausstieg und Frachtwechsel und wird duch Ankunftseintrag bekannt gemacht. Bedarfshalt, eben nur wenn zum Ein oder Ausstieg benötigt wird und wird in der Ankunftspalte mit einen liegenden Kreuz (x) gekennzeichnet. Und ein Betriebshalt wird nur für Betriebliche Zwecke benötigt und kann bei vorliegen von Gründen ausfallen und ist durch en stehendes Kreuz (+) in der Ankunftspalte vor der Ankunftszeit gekennzeichnet. In der Abfahrtspalte ist bei allen 3 Halten eine Zeit eingetragen.
Wenn nur ein Zeiteintrag in der Abfahrspalte steht ist das die Duchfahrzeit. Ist auch oft durch einen - - in An und Abfahrspalte gekennzeichnet gewesen.

Dein Einwand zur H Tafel bezog sich nur für den Normalfall. Im Vereinfachten Nebenbahndienst waren andere Bestimmungen.
Und Heutzutage gibt es laufend neue Bestimmungen zur H Tafel. Nichts ist mehr so wie es mal war bei der Eisenbahn.
Jeder macht was er will. Keiner macht was es soll. Und alle machen mit.

Beste Grüße Reiner

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