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Dieses Thema hat 16 Antworten
und wurde 1.752 mal aufgerufen
 Harzer Häuser
Seiten 1 | 2
OOK Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 4.619

18.03.2016 19:07
Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

"Mein Harz" ist im engeren Sinne der Harz mit den unendlichen tiefen dunklen Fichtenwäldern. Aber manchmal treibe ich mich auch in anderen Harzgegenden herum und fotografiere. Da kam ich vor einigen Jahren in ein Dorf, das mir wegen seiner Häuser irgendwie besonders vorkam. Ich zeige euch einige dieser Häuser und frage, ob jemand dieses Dorf kennt.

Ich hatte schon überlegt, die Bilder im Rätselbereich einzustellen, aber dazu sind sie mir kulturgeschichtlich zu interessant. Wir können es dennoch nach den Regeln unserer Rätselecken behandeln. Wer also weiß oder zu wissen meint etc etc.: pn.















So, das sind meine Bilder.Wenn auf meine Anlage noch Häuser draufpassen würden, würde ich sicher eins davon als Vorlage nehmen. Die ham was, oder?

OOK.
Die vierte Harzer Meterspurbahn (BAE) gibts jetzt als Maxi-Buch, auch für Harzfreunde ohne Modellinteresse hochinteressant: https://shop.vgbahn.info/vgbahn/shop/die...bahn-_3723.html
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pollux Offline


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Beiträge: 315

19.03.2016 11:41
#2 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

Danke Otto für die tollen Vorlagen.
Passt gut zum Modellbau mit den frontalen Ansichten.
Und das etwas marode aussehen ist gut für das Altern.

Herzliche Grüße, Dieter

OOK Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 4.619

19.03.2016 14:17
#3 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

Zitat von pollux im Beitrag #2
Und das etwas marode Aussehen ist gut für das Altern.

Oder meintest du "das etwas marode Aussehen ist typisch fürs Alter"?
Fang jetzt aber nicht an zu bauen! So wars net gemeint.

OOK.
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Bahnfahrer Offline


BAE-Club-Mitglied


Beiträge: 339

19.03.2016 15:40
#4 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

Hallo,

ich habe auch mal so ein Foto abseits der Fichtenwälder gemacht, wegen der Bäckerei Conditorei.




Rudi

OOK Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 4.619

19.03.2016 16:34
#5 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

Ach nee, da kommste jetzt erst mit. So so. Von einer hochauflösenden Originaldatei könnte man versuchen, das Bild zu entzerren und das Schild in Photoshop zu restaurieren.

OOK.
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Reiner Offline




Beiträge: 2.735

19.03.2016 20:38
#6 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

Kommt mir alles so bekannt vor.
Hatten wir das hier nicht schon mal als Thema?

Beste Grüße Reiner

Volka Offline




Beiträge: 3.666

20.03.2016 10:19
#7 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

Hallo,

zu erst nahm ich an, dass die Bilder wegen der eingeschossigen Bauart der zumeist gezeigten Häuser irgendwo im Bereich des Unterharzes aufgenommen wurden. Aber die "modernen" Schindeln an vielen Gebäuden weisen eher auf die alte BRD hin. Und in einem Ausschnitt der Bilder erkennt man zwei interessante Details. Ich habe mir erlaubt reinzuzoomen:



Als erstes ist im Hintergrund ein Hochhaus zu sehen, welches so in der DDR nicht gebaut worden wäre. Zweitens erkennt man einen Stall, der absolut untypisch für die Landwirtschaft im Westharz ist. Folglich sind die Aufnahmen am Harzrand in Niedersachsen in der Nähe einer Stadt entstanden. Weiter bin ich noch nicht.

Viele Grüße

Volker

Angefügte Bilder:
Volka - Hochhaus.JPG  
pollux Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 315

20.03.2016 20:55
#8 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

Zitat von OOK im Beitrag #3
Fang jetzt aber nicht an zu bauen! So wars net gemeint.lachen]


Habs aber gespeichert.
Bin gerade am Bau in Sieber

Herzliche Grüße, Dieter

OOK Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 4.619

21.03.2016 23:22
#9 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

Mönsch Volka, das Hochhaus habe ich völlig übersehen. Habe deine Zooming aber zu Anlass genommen, das aus der Originaldatei heraus zu vergrößeren:



Und was könnte das hier sein:



Was halten denn die anderen von Volkas Argumentation?

OOK.
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Harzwanderer Offline



Beiträge: 934

22.03.2016 10:57
#10 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

Zitat von OOK im Beitrag #9
Was halten denn die anderen von Volkas Argumentation?


Trotz Eurer Zoom-Versuche kann ich zwar erkennen, dass da ein Hochhaus steht, aber nicht, was für eins es genau ist.
Ob das nun "West"-Architektur ist, oder ein typischer Original-DDR-Plattenbau, oder ein schon sanierter Plattenbau - ich kann's nicht erkennen.
Mir erscheinen alle 3 Varianten denkbar.

Vom generellen Ambiente her sieht mir das eher ziemlich "ostig" aus (wobei das nicht abwertend gemeint ist - bin ja selber Ossi).
Es sind eigentlich wunderschöne alte Gemäuer in nahezu unverändertem Zustand, an denen offensichtlich lange Zeit (=vor der Wende) nix gemacht
worden ist, und wo dann vor kürzerer Zeit (=nach der Wende) hier und da modernisiert wurde - mal irgendwo ein neues Dach drauf, mal neue
Fenster in die alten Wände, ...

D.h. ich sehe eigentlich nur 2 "Schichten": die Schicht "Ursprungs-Substanz" und darüber die Schicht "Modernisierung vor wenigen Jahren".
Das passt mir irgendwie alles mehr zum "Osten".
Läge das im Westen, hätte ich eine weitere "Schicht" dazwischen erwartet, die da wäre "Modernisierung in den 50er/60er/70er Jahren". Die kann
ich aber so gar nicht entdecken auf den Bildern.

Wo das aber genau ist ... keine Ahnung. Wenn das Hochhaus hinten wirklich ein Plattenbau wäre, müsste es ja ein Vorort ("Vor-Dorf") einer größeren
Stadt sein. Die müsste aber auch *im* Harz liegen (Otto spricht ja von einem Harzdorf). Wobei es das "Abseits der Fichtenwälder" dann eher für
Unterharz spricht...
Was fällt mir da ein? Das Mansfeldische? (Zählt das noch zu "im Harz"??) Nordhausen? Blankenburg? (da hat's aber schon eher Fichten...).

Tscha. Schwierich.

VG Bernd

PS: aber schön, dass auch in diesem Rätsel wieder Fichten eine Rolle spielen. Wenn auch angeblich nur abwesend...

Reiner Offline




Beiträge: 2.735

22.03.2016 12:29
#11 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

Allein wegen des Hochhauses könnte ich mich für Hohegeiß begeißtern.
Weiß es aber auch nicht. Ich denke nicht wie Bernd das es im Osten ist.
Warum sollte Otto sein Herz im Osten schlagen, wo er doch aus dem Westen abstammt und dort viel mehr rumgeißtert.
Wie die Asbestschindeln angenagelt sind würde ich auch auf den Westen deuten. Im Osten wurden sie gerade und nicht auf die Spitze stehend genagelt. Jedenfalls habe ich es anders nicht gesehen.

Beste Grüße Reiner

OOK Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 4.619

22.03.2016 16:05
#12 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

Zitat von Reiner im Beitrag #11
Ich denke nicht wie Bernd das es im Osten ist.
Warum sollte Otto sein Herz im Osten schlagen, wo er doch aus dem Westen abstammt und dort viel mehr rumgeißtert.

Hä? Ich komme viel weiter aus dem Osten als du, Reiner. Mein Rumgeistern im Harz hat sich in den letzten Jahren in der Tat wieder mehr auf den Westen konzentriert, die zehn Jahre davor aber viel mehr auf den Osten, wo ich z.B. auch mal in elend einen ehmaligen HSB-Lokführer traf etc. etc. Na gut, bis hierher alles OT, jetzt zur Sache.

Zitat
Wie die Asbestschindeln angenagelt sind würde ich auch auf den Westen deuten. Im Osten wurden sie gerade und nicht auf die Spitze stehend genagelt. Jedenfalls habe ich es anders nicht gesehen.

Das ist ein sehr interessanter Aspekt, der über das Thema dieses Ortes weit hinaus geht. Ich hatte diese Beobachtung noch nicht gemacht, würde mich aber interessieren, ob da was dran ist. Ein erstes Filzen durch meibe Bildbestände ergab eher was anderes:





Beide Bilder sind in Niedersachsen aufgenommen worden, wenn auch fast in Sichtweite der Grenze. Das will aber nicht viel heißen. Wer andere Beweisbilder hat, kann sie hier einstellen. Evtl. benennen wir den Strang dann um, nachdem ich die Rätsellösung bekannt gegeben habe.

OOK.
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grüner Offline




Beiträge: 754

22.03.2016 16:57
#13 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

Ich hab einmal versucht anhand der Dächer herauszufinden wo es sein könnte.
Im Ostharz herrscht der Linkskremper und Betondachsteine vor, wobei ich auf den letzten Bildern von Otto erschreckend feststellen musste das es auch im " Westen " Betondachsteine zu geben scheint. Also ist Dies auch ein Holzweg.
Da auch die Dachrinnen, soweit Welche vorhanden, modernisiert worden kann man auch daran nicht erkennen wo es ist, im Osten gab es oft Plastikdachrinnen, aber die auf den Bilden sind alle Verzinkt :-(
Die Schornsteine sind von der Firma mit dem K also auch schon erneuert ....
Viele Fenster sind auch schon umgebaut, also kann man daran auch Nichts festmachen.
Einzig die Strassenbeleuchtung deutet auf Westen hin, ich konnte keine Ostlampe ausmachen :-)
Der Neubaublock kann West aber auch sanierter Ost wie Bernd schon andeutete sein

Pfiffschen René

OOK Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 4.619

22.03.2016 17:20
#14 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

So, dann will ich nach all den wissenschaftlichen Deutungsversuchen verraten, von wo die Bilder meines Eröffnungsposts stammen: aus Allrode! Also Osten. Unterharz.
Bernds Argumentation erweist sich als die stichhaltigeste, obwohl, wie wir sehen, eine ganz eindeutige Ost-West-Unterscheidung nicht möglich ist. Und das ist ja auch gut so.
Ab jetzt kann also die Diskussion vom "Harzdorf abseits der Fichtenwälder"auf grundsätzliche Fragen wie Verwendung von bestimmten Eternitplatten, Dachziegel, Dachrinnen etc. in Ost und West erweitert werden. Vielleicht ergibt sich ja doch was Grundsätzliches oder zumindest Typisches.

Die beiden Beispielbilder aus meinem letzten Post sind übrigens in Hohegeiß aufgenommen. Und jetzt noch ein Ausschnitt aus einem Bild, das ich schon vor langer Zeit in einem anderen Strang zeigte:



Also Platten waaagerecht genagelt und auf die Spitze gestellt an einem Haus! Erinnert sich jemand, in welchem zusammenhang ich das Motiv zeigte?

OOK.
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Harzwanderer Offline



Beiträge: 934

23.03.2016 09:35
#15 RE: Ein Harzdorf abseits der Fichtenwälder antworten

Zitat von OOK im Beitrag #14
... Allrode! Also Osten. Unterharz. ...

aaaah ja. Und das "Hochhaus" hinten ist das Wellness-Hotel. Das hab ich jetzt im Luftbild sogar entdeckt. Ja klar, da hätte man sogar drauf kommen können.
Hätte man nur lange genug suchen müssen. (Oder sich nicht von den angeblich so abseits stehenden Fichten ins Bockshorn jagen lassen dürfen... - diese Bemerkung
hatte meine Gedanken irgendwie voll in Richtung Harzrand gelenkt. Ich würde vermuten, dass auch in Allrode die Fichte sehr präsent ist, obwohl Unterharz.)

Egal. Trotzdem noch die Frage zu diesem Hotelbau: hat man den so grässlich nach der Wende hochgezogen, oder ist das ein (evetl. umgenutzter) Vor-Wende-Bau?

Zitat von Reiner im Beitrag #11
Wie die Asbestschindeln angenagelt sind würde ich auch auf den Westen deuten. Im Osten wurden sie gerade und nicht auf die Spitze stehend genagelt.

Also im Thüringischen Schiefergebiet (=Osten) gibt es eigentlich alles. Auf der Spitze stehend (45 Grad). Leicht schräge, ansteigende Reihen (ca. 20 Grad).
Waagerechte Reihen mit unregelmäßiger senkrechter Kante. Waagerechte Reihen mit nur sehr wenig versetzter senkrechter Kante. Waagerechte Reihen mit 0,5 Schindelbreite versetzter
senkrechter Kante. Das ganze sowohl mit Naturschindeln (Schiefer, eher parallelogrammförmiger Umriß mit abgerundeten Ecken) als auch Asbestschindeln (dann eher rechteckig und spitze
Ecken). Also, ein Riesen-Zoo an Mustern. Da gibt es eigentlich nichts, was es nicht gibt.
Das gilt jetzt für senkrechte Wände. Anders ist es auf der Dach-Oberfläche. Da ist das Muster fast immer dasselbe: Leicht schräge, ansteigende Reihen (ca. 20 Grad). Egal, ob
mit Naturschiefer oder Asbestschindeln.

Aber, wie gesagt, das ist Thüringen. Im Harz mag das schon anders sein, da hat es ja schon norddeutsche Einflüsse.

VG Bernd

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