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Dieses Thema hat 19 Antworten
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 Harzer Häuser
Seiten 1 | 2
OOK Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 5.031

27.04.2008 10:56
Typische Harzer Wohnhäuser antworten

Wie sieht das typische Harzer Wohnhaus aus? Ich könnte hier hundert Bilder von Wohnhäusern einstellen, die ich im Harz aufgenommen habe, und allen würde der Kenner sofort ansehen, dass sie aus dem Harz sind. Was aber ist das Typische? Ich füge mal zwei Bilder an, die jedes für sich typische Merkmale haben, aber doch ganz verschieden voneinander sind. Vielleicht hat jemand ein noch typischeres Wohnhaus?
Wer Spaß dran hat, darf natürlich auch raten, wo diese Häuser stehen.
Gruß

OOK.
Die vierte Harzer Meterspurbahn (BAE) gibts jetzt als Maxi-Buch, auch für Harzfreunde ohne Modellinteresse hochinteressant: https://shop.vgbahn.info/vgbahn/shop/die...bahn-_3723.html
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Angefügte Bilder:
WR-Wüstent.-1-01freig.jpg   Abg.-Hs-am-Glockenberg-1a.jpg  
Volka Offline




Beiträge: 3.891

27.04.2008 17:39
#2 RE: Typische Harzer Wohnhäuser antworten
Wernigerode, Wüstent.(?) und Haus am Glockenberg 1 A. Wobei ich die Angabe im Dateinamen "ABG" aber schlecht interpretieren kann :-) Ich hätte sonst wegen Glockenberg auf Altenau getippt. Und wenn die Angaben im Dateinamen mit Absicht falsch sind, so sehen mir beide nach der nördlichen Harzseite aus.

Volker
Volka Offline




Beiträge: 3.891

27.04.2008 19:55
#3 RE: Typische Harzer Wohnhäuser antworten

Also, ich gebe zu, meine erste Antwort war nicht sehr zielführend. Ich konnte mir den Kommentar wegen der Dateinamen nicht verkneifen. Sorry!

Was ist typisch harzerisch an den Häusern? Es sind meist Fachwerkhäuser, die zum Wetterschutz eine Holzverkleidung besitzen. Dabei kann das Holz senkrecht oder horizontal aufgenagelt sein (Hat hier irgendwo letztens auch schon jemand gepostet - BW_GS?). Schieferverkleidungen haben sich wohl erst in den letzten Jahrzehnten verbreitet und sind eher für andere Mittelgebirgsregionen typisch. Nichtdestotrotz hat man mir mal erzählt, dass es bis in die Achtziger ein Schieferbruch- / bergwerk bei Goslar gegeben haben soll. Man zeigte mir Bilder von Untertage. So gibt es in Goslar schon viele verschindelte Häuser, die aber weiter oben oder sonstwo im Harz fehlen (fehlten).

Ich erinnere mich, dass es vor vielen Jahren in irgendeiner Quizshow jemand ziemlich Schlaues aus Goslar vertreten war und besonders viel zu Fachwerkbauten wusste. Ob es da nicht vielleicht auch Literatur zu gibt?

Hinter was ist typisch steckt natürlich auch die Frage des Nachbaus im Modell. Wenn ich heutzutage durch Lerbach fahre - meinen Arbeitsort - sehe ich typische Häuser, aber jedes sieht anders aus, was den Nachbau in einer Serie leicht veränderter Häuser nun wahrlich schwierig macht.

Volker

Jürgen Offline




Beiträge: 834

27.04.2008 20:23
#4 RE: Typische Harzer Wohnhäuser antworten

Typische Harzer Fachwerkhäuser haben bzw. zeigen ein frei sichtbares, teilweise verziertes Fachwerk. Wenn die Balken hervorstanden wurden sie auch Angefasst und gaben so einen schönen zierlichen Kontrast im gesamt Bild. Um das Fachwerk weiter aufzuwerten wurden die Balkenenden oft mit Schnitzereinen verschönt. Die einzelnen Stockwerke des Hauses wurden auch durch Zierverblendungen, welche Farblich abgesetzt wurden, hervorgehoben. Sonnst gab dem Fachwerkhäusern sein Fachwerk (verschiedenste gekreuzte bzw. geschwungene Balken) ausreichend Schmuck.
Verblendungen so wie auf den gezeigten Bildern, auch wenn sie aus Holz sind, entstammen im Grunde einer neueren Zeit. Unter dem Holz befindet sich meist ein schönes Fachwerk was schon 100 Jahre und älter ist. Die Verblendungen ließen das Fachwerk verkümmern und sind meist nicht älter als 50 – 80 Jahre.

Tschüß Jürgen

Jürgen Offline




Beiträge: 834

28.04.2008 08:28
#5 RE: Typische Harzer Wohnhäuser antworten

Moin,
ich stelle hier einmal einige Harztypische Fachwerkgebäude der Stadt Wernigerode ein. Der Grund? Wernigerode war früher zu gleichen Teilen eine Acker wie auch Bürgerstadt. Hier gab es neben reicheren auch ärmere Bürger was sich auch im Fachwerkbau bemerkbar macht. Noch heute gibt es hier neben den alten traditionellen Fachwerkgebäuden welche nur mit Lehm Ausgebaut wurden auch die neueren Fachwerkbauten wo schon ausschließlich Ziegelsteine verwendung fanden. Mit dem erscheinen der Ziegelsteine im Fachwerkbau wurden auch alte Fachwerkgebäude mit Holz, später Blech und noch viel später mit Dachziegeln - Schiefer usw. verkleidet, da damit ein moderneres Haus vorgegeben werden sollte. Aber auch heute gibt es vermehrt Hausbesitzer die sich ihres Fachwerkhauses Schämen und ein moderneres Haus haben wollen. Sie überschütten ihr Haus mit einen Farbguß so das, dass Fachwerk sowie die Ausmauerungen unter einer dicken Farbschicht gleichmäßig verschwinden.

Tschüß Jürgen

Angefügte Bilder:
2006,06,30, ~ 020 Wgd an der Blumenuhr.JPG   2006,06,30, ~ 027 Wgd in der Unterengen Gasse.JPG   2006,06,30, ~ 034 Wgd auf dem Nikoilaiplatz.JPG   2006,07,05, ~ 163 die Kreutzkirche.JPG   2006,07,06, ~ 200 Hinterstraße - Mittelstraße.JPG   2006,07,06, ~ 265 Fachwerkhaus - Mittelstraße.JPG   2006,10,04, ~ 018 Einkaufsstraße Wernigerode.JPG   2006,10,04, ~ 024 Seitenstraße Wernigerode.JPG  
Feldbahn-Alex Offline




Beiträge: 1.208

28.04.2008 09:07
#6 RE: Typische Harzer Wohnhäuser antworten

Moin Jürgen,

ich denke man muß zwischen "Kleinstadt" und Dorf differenzeiren. Ebenso swischen Nordharz, Südharz und Oberharz. Auf alten Bildern sind Dörfer wie Wieda, Sieber, Zorge, tanne, usw. schon früher mit teilverbretterten Häusern übersäht gewesen. Auch in Braunlage gabs zur Fotografiezeit immer schon "Holzhütten".

Ich denke, dass hier auch die Witterunsgeinflüsse -neben den finanziellen Möglichkeiten- nicht unerheblich waren. Die Südharztäler sind relativ kalt und auch der Frühjahr zieht am relativ steile und gerade verlaufenden Nordharzrand früher ein als in den langen Tälern des Südharzes. Ich vermute auch mal, OOK kommt es nicht auf 2 oder 3geschossige städtische Gebäude an, sondern eher auf das kleine Harzer Wohnhaus des Bergmannes, Fuhrmannes, Holzfällers und Heimarbeiters an der Dorfstraße.

Hier mal ein Bild aus Wieda der 30er Jahre

Neben den Fachwerkwänden im Hintergrund ist am 2. Haus rechts eine verbretterte Wand zu sehen. Oftmals waren und sinddies auch die "Wetterseiten" des Gebäudes.



Web-Funde

Übrigens: Auch bahnhöfe haben an den Wetterseiten schützende Verbretterungen erhalten, wie z. B. Eisfelder Talmühle!

Gruß
Alex

Jürgen Offline




Beiträge: 834

28.04.2008 10:59
#7 RE: Typische Harzer Wohnhäuser antworten
Moin,
ja ich sagte doch das, dass Verbrettern erst später einsetzte und Wernigerode nannte ich extra als Beispiel, wie Fachwerkhäuser aussahen. Sicherlich spielten bei der späteren Verkleidung heute würde man Isolierung auch klimatische Verhätnisse eine große Rolle. Im Oberharz wurden die Häuser daher schon sehr früh mit Holz und Schiefer verkleidet.
Ich find aber trotzdem das, dass ein sehrgutes Thema ist.
Tschüß Jürgen
OOK Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 5.031

28.04.2008 11:10
#8 RE: Typische Harzer Wohnhäuser antworten

Alex hat den Nagel auf den Kopf getroffen:

In Antwort auf:
Ich vermute auch mal, OOK kommt es nicht auf 2 oder 3geschossige städtische Gebäude an, sondern eher auf das kleine Harzer Wohnhaus des Bergmannes, Fuhrmannes, Holzfällers und Heimarbeiters an der Dorfstraße.

Und Jürgen sieht die angelegenheit in der Tat absolut von der Wernigeröder Seite aus. In WR gibt es sehr schmucke Fachwerkhauser, auch einige kleine wie das von mir im Eröffnungsbeitrag eingestellte Haus. "Schickes" Fachwerk mir angefasten Balken und Ornamentik gibt es in WR zu hauf, und die Ausfachungen mit gutem Klinkerstein. Wer da was verdeckt, sei es mit Schiefer, Putz, Eternit oder gar Plaste, hat keinen Geschmack.

Im Oberharz sieht die Sache anders aus. Die Ausfachung wurde z.T. mit billigstem Material gemacht, Stroh, Lehm und wie ich gehört habe, sogar Kuhscheiße. Das muss man verkleiden, nicht nur, weil es nicht schön aussieht, sondern, weil Regen und Wind die Gefache sonst leer fegen würden. Meist hat man verbrettert,was auch nach heutigen Wärmedämmvorschriften eine gute Maßnahme ist, die Wetterwand (West bis Norwest) hat man lieber mit Dachziegeln verkleidet, weil man nicht alle drei Jahre die Bretter neu streichen wollte/konnte. Dass es das auch in WR gab und gibt, zeigt mein zweites Bild aus der Friedrichstraße gegenüber dem Pfarramt. Das schwarze Haus steht in Andreasberg und ist heute auch gelb.

Das unterste Bild in Alex's Beitrag ist in Wieda aufgenommen. Die Häuser sind dort unverbrettert, nur die Wetterseite, hier Süden, denn von dort kam der Wind im Tal entlang, irgendwie verkleidet.
Gruß

OOK.
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Angefügte Bilder:
Abg-Traufenhaus.jpg   Friedrichstr.-ggü-Pfarr4.jpg  
OOK Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 5.031

28.04.2008 11:14
#9 RE: Typische Harzer Wohnhäuser antworten

Ich würde mich freuen, wenn noch mehr Bilder eingetellt würden, die einerseits die Vielfalt der Formen, andererseits aber auch das typisch Harzerische darstellen. Und vielleicht kann auch die eine oder andere Zeichnung eines kleinen freistehenden Hauses aufgetrieben werden. Beim sechsten Bild in Jürgens schöner Bilderreihe sollte das kein Problem sein, denke ich, denn er kennt den Hausbesitzer gut. Aber leider ist das Haus etwas wuchtig und nicht freistehend und von daher nicht so modellbahngeeignet.
Meint

OOK.
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Jürgen Offline




Beiträge: 834

28.04.2008 11:16
#10 RE: Typische Harzer Wohnhäuser antworten

Ja, ich bin es noch einmal. Solche Fachwerk - Lagerhäuser gab bzw gibt es auch noch heute. Massivbau mit Fachwerkaufsatz. Die Gebäude sind aber auch schon über 100 Jahre alt.

Tschüß Jürgen

Angefügte Bilder:
001.jpg  
Feldbahn-Alex Offline




Beiträge: 1.208

28.04.2008 11:51
#11 RE: Typische Harzer Wohnhäuser antworten

Moin!

ich denke, ein Kontakt mit Klaus Pfeiffer aus Wieda wäre jetzt am sinnvollsten, der hat massenweise Fotos aus Wieda und umzu gesammelt...

Gruß
Alex

Feldbahn-Alex Offline




Beiträge: 1.208

28.04.2008 12:38
#12 RE: Typische Harzer Wohnhäuser antworten

Hallo nochmal...

ein sehr interessanter Beitrag zum "Verbrettern" steht hier:
http://www.denkmalpflege-hessen.de/LFDH4...achwerkbau.html

Gruß
Alex

BW-GS Offline




Beiträge: 153

28.04.2008 22:20
#13 RE: Typische Harzer Wohnhäuser antworten

Hallo zusammen.

Jetzt möchte ich auch noch einmal etwas beitragen, auch wenn Alex schon hervorragendes zusammengetragen hat:
Lieber OOK, die Fragestellung ist eigentlich etwas zu allgemein gehalten, denn ich habe in Deinem Beitrag keine Einschränkung auf bestimmte Regionen im Harz oder auf Zeitabschnitte gesehen. Auch ist die Anordnung der Häuser zueinander noch zu wenig angesprochen worden.

Also, Volker hatte recht, ich schrieb schon einmal in einem anderen Beitrag dieses hier:
"Für die Gebäude ist im Obergeschoss die Harzer Holzverschalung typisch, oft findet man
quer verlaufende Bretter, bei senkrecht verlaufenden Verschalungen sind Leisten oder auch Bretter über die Bretter drübergesetzt, manchmal auch farbig abgesetzt."


Dieses gilt zumindest für Städte im Nordharz, wie Bad Harzburg, oder auch für Städte im Oberharz, wie Clausthal oder Altenau.
Ich schätze das ebenso ein, dass es diese Verkleidungen seit ca. 200 Jahren schon gibt.
Die alten Häuser sind im Nordharz und Oberharz aus Fachwerk gebaut und die Gefache sind mit Lehm und Stroh ausgefüllt. Die ältesten Häuser in Bad Harzburg, früher Neustadt, stehen im Krodotal am Fuße der ehemaligen Harzburg. Mir ist dort eines bekannt, dass ca. 500 Jahre alt sein müsste. Es ist sehr klein, hat eine niedrige Eingangstür, ist mit roten Tonziegelsteinen gedeckt und hat an der Westfassade auch rote Ziegel. Viele Häuser sind hier aber auch erst ab ca. 1840 entstanden, warum wohl .

Ich stimme Volker bezüglich des Schiefers nicht zu. Die Schieferverkleidung hat schon eine lange Tradition in Goslar und Oker, dieses Material können heute nur noch wenige Dachdecker verarbeiten. Die Verwendung von Schiefer ist sicher im Harz regional begrenzt, je nach dem, wo er verfügbar war.
Goslar hat jedoch aufgrund des Reichtums durch den Silberabbau im Rammelsberg schon immer einen besonderen Status gehabt, der sich nicht auf den ganzen Harz übertragen lässt. Die Häuser sind auch durch zwei grosse Brände in der Altstadt mal zerstört worden. Viele Häuser stehen hier in Reihen, wie in Wernigerode auch. Die von Juergen genannten Verzierungen sind wohlhabenden Einwohnern zuzuordnen, die farbigen Sonnenverzierungen zum Beispiel findet man nicht an allen Fachwerkhäusern.
Eine häufige Eigenschaft auch an einfacheren Häusern sind die eingeschnitzten Sprüche,
die oft zum Schutz des Hauses gedacht waren.

Weiterhin lassen sich die (Fachwerk-)baustile auch zeitlich und regional unterscheiden:

Dabei spielt die Zersplitterung des Landes in viele Herzögtümer und somit örtlich begrenzte Eigenschaften sicher auch eine Rolle.
Die mächtige Villa im Braunschweiger Land, z.B. in Harzburg oder Blankenburg oder anderen Orten mit braunschweiger Einfluss, die von wohlhabenden Menschen oft als 2. Wohnsitz ab Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet wurden, sehen ganz anders aus, als typische Bergmannshäuser im Oberharz oder Beispiele beim Rammelsberg oder in Oker, deren Entstehung auch weiter zurückreichen sollte.
Hierbei ist zu bedenken, dass der Oberharz mehrfach durch die Pest leergefegt wurde und sich erst nach 200 Jahren wieder berappelt hat. Im Oberharz gab es Bergleute aus dem Erzgebirge, so dass sächsische Einflüsse auch beim Hausbau nicht auszuschliessen sind.

Wenn eine Landschaft zu Beginn der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts zur Nachbildung angedacht wäre, so sollte man auch mittelgrosse Fachwerkstädte wie Goslar u. Wernigerode von anderen unterscheiden, wurde schon von vorherigen Autoren gesagt, aber man kann dieses erweitern: Man kann z.B. einerseits das Haufendorf im Nordharz mit Fachwerkbauerhöfen als 4 Seitenhof betrachten (Harlingerode, Bettingerode..., man kann andererseits die Reihendörfer am Südharzrand dagegenhalten, ich denke da an die elend lange Strasse durch die Ortschaft, ich glaube in der Gegend um Barbis. Gleiches gilt natürlich auch für die schmalen Täler, wie bei Wieda.

Bergmannshäuser sahen oft gleichförmig aus (ein und zweigeschossig mit Satteldach) und waren gleich ausgerichtet. (Bsp. Oker- Strasse Richtung Göttingerode)

Die Villen der betuchten um 1866 standen oft erhöht am Harzrand oder inmitten von Wiesen und waren mehrgeschossig (meist 3-4 Etagen) mit Balkon und Veranden und kleinen Türmchen.

So, nun soll es erst mal reichen.

Glück-Auf wünscht
BW-GS



Volka Offline




Beiträge: 3.891

29.04.2008 09:18
#14 RE: Typische Harzer Wohnhäuser antworten

Hallo BW_GS,

sagte ich doch! Verschindelte (mit Schiefer) Häuser treten in Goslar auf und sonst eher nicht.

Volker

Luftsauger ( gelöscht )
Beiträge:

13.11.2009 16:59
#15 RE: Der Bereich "Gebäude" ist aktualisiert antworten


Zum Thema "Harzer Gebäude" und OOKs Einwurf, dass seine Harzbahn in den 30er Jahren spielt - oder habe ich das falsch verstanden? - habe ich als "Türringer" mal kurz nachgedacht: da gabs doch so um 1932 herum ein Aufsehen erregendes Projekt durch die thüringischen Herren Ministerpräsident MARSCHLER, Reichsstatthalter Fritz SAUCKEL, Staatsminister WÄCHTLER und Dr. WEBER über Neubauten für < 1033 Kinder >... Ein Buch mit vielen Plänen, Fotos und genauer Lage dieser, dazu den üblichen "Honig" und Familienfotos.
Was soll das nun ?
Ganz einfach - die "Sache" war nicht auf Thüringen begrenzt, sondern galt für alle deutsche Gauen, unter der Schirmherrschaft von AH.
Das gabs doch bestimmt auch für die Region HARZ, oder?
Gruß
Luftsauger

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