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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 144 mal aufgerufen
 Harzer Regelspur 1:87
kuno Offline



Beiträge: 1.304

13.07.2018 18:30
H0-Sonderwagen Innerstetalbahn antworten
Zackel Offline


BAE-Club-Mitglied



Beiträge: 751

13.07.2018 19:46
#2 RE: H0-Sonderwagen Innerstetalbahn antworten

Auauaua: "Die Innerstetalbahn in den Oberharz". Da muss aber nochmal korrigiert werden - oder die Oberharzer machen sich mal wieder erfolgreich zum Horst.

Hier der Bericht aus dem örtlichen Käseblatt:

Altenau. Bis 1976 fuhr die Innerstetalbahn auf der Strecke zwischen Langelsheim und Altenau. Zwei Jahre nach der Stilllegung, 1978, begann der Rückbau der Gleisanlagen. Noch immer aber gilt die ehemalige Bahnstrecke als eine der landschaftlich schönsten in Deutschland, und längst ist die Trasse ein beliebter Rad- und Wanderweg geworden.

Donnerbüchse und VT98

Schon seit längerer Zeit beabsichtigt das Team der Heimatstube Altenau-Schulenberg, das Thema „Oberharz-Bahn“ in ihrer Ausstellung zu vertiefen. Bisher jedoch scheitert dieses Vorhaben am dafür benötigten Platz und wurde deshalb zunächst zurückgestellt, bis die Heimatstube um einen Raum erweitert worden ist. „Voraussichtlich Mitte 2019 wird es so weit sein“, blickt Roland Riesen voraus.

Doch schon heute laufen die Vorarbeiten, kann der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde der Bergstadt Altenau-Schulenberg e. V. berichten: „Nach aktueller Planung wird ein exaktes 1:160-Modell der Spur N des Streckenabschnitts vom großen Hellertal-Viadukt bis zum Altenauer Bahnhof die Ausstellung als Dauerleihgabe bereichern“, teilt er mit.

„Es werden H0-Modelle von Fahrzeugen zu sehen sein, die einstmals auf dieser Strecke gefahren sind“ – von den berühmten Langenschwalbacher Personenwagen aus der Zeit um 1925 über die berüchtigten „Donnerbüchsen“ – jene stählernen ungedämmten zweiachsigen Durchgangs-Personenwagen aus den Reichsbahn-Baureihen ab 1921 – oder auch der gute, alte VT98, der erste „Schienenbus“ aus den 1960er Jahren, mit dem Hunderte von Schülern aus Altenau, Lautenthal und Wildemann Tag für Tag zur Realschule und zum Gymnasium nach Clausthal-Zellerfeld gefahren sind.

Für alle Freunde der Innerstetalbahn haben sich die Verantwortlichen der Heimatstube noch etwas ganz Besonderes einfallen lassen: In Kooperation mit einem bekannten Modellbahnhersteller planen sie einen Sonderwagen (Spur H0) mit speziellem Aufdruck. Einen ersten Entwurf für diesen Wagen gibt es bereits. Kommen genügend Stückzahlen zusammen, geht der Wagen so oder mit geringfügigen Änderungen in Produktion. „Er wird, je nach Auflage, zwischen 40 und 50 Euro kosten und in der Heimatstube erhältlich sein“, erklärt Riesen.

Erlös fließt ins Projekt

Bestellen kann man ihn schon jetzt, und mit dem Kauf eines oder mehrerer Wagen für die eigene Modellbahn oder Sammlervitrine auch das Innerstetalbahn-Projekt der Heimatstube Altenau-Schulenberg unterstützen. Eine E-Mail an info(at)heimatstube-altenau-schulenberg.de genügt; auch über die Facebookseite des Vereins können die kleinen Sonderwagen bestellt werden. „Sobald die vom Hersteller vorgegebene Mindestmenge erreicht ist, startet die Fertigung“, hofft Riesen auf reichlich Anmeldungen. Je größer die Auflage, desto günstiger der Preis. Die Auslieferung sei für Mitte November geplant.

Gute Aussichten

Für das ersehnte Erweiterungsvorhaben sehe es „positiv“ aus, freut sich Riesen. Wie berichtet, hat der eingetragene Verein 16.000 Euro aus dem EU-Regionalförderprogramm Leader zugesagt bekommen – vorausgesetzt, die Stadt gibt weitere 4000 Euro dazu.

Dieser Eigenanteil könne mit Blick auf die touristische Relevanz des kleinen Heimatmuseums im Untergeschoss des Kurgastzentrums über die Kurbetriebsgesellschaft eingestellt werden, hat Riesen erfahren. „Jetzt können wir endlich den offiziellen Förderantrag stellen, gemeinsam mit Ortsbürgermeister Alexander Ehrenberg, der sich mit den erforderlichen Formalitäten besser auskennt als wir alle zusammen“, sagt Riesen froh.

Etwas dauern werde es natürlich noch, vor Mitte 2019 werde man die neuen Räume nicht beziehen können. Bis dahin will der Verein aus eigenen Mitteln schon mal in ein Rollgitter für die Eingangstür und Einbruchsschutz an den Außenfenstern investieren. „Das finanzieren wir ohne Zuschüsse aus den Erlösen von Kalender und Behm-Buch“, erklärt der Vorsitzende.

Unter www.heimatstube-altenau-schulenberg.de finden sich Öffnungszeiten und weitere Infos über die Heimatstube. red/bf

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"Da steht zu befürchten, das es in Mode kommt und als ungeheuer versnobt gelten wird, den Februar in Braunlage oder Altenau zu verbringen."

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